Die Regulation der Proteinbiosynthese ist für die Aufrechterhaltung der zellulären Homöostase von entscheidender Bedeutung. Verschiedene Faktoren, wie beispielsweise eine fehlerhafte mRNA-Verarbeitung, das Fehlen von Translationskomponenten oder seltenen Codons, können während der Translation zu einem Ribosomenstillstand führen. Im Zytosol sind die Faktoren, die gestaute Ribosomen erkennen und beseitigen – zusammenfassend als ribosomassoziierte Qualitätskontrolle (RQC) bezeichnet – gut erforscht. Die Ereignisse, die auf ein Ribosomenstillstand während der co-translationalen Proteintranslokation in das endoplasmatische Retikulum (ER) folgen, waren jedoch bislang kaum verstanden. Nach dem Ribosomenstillstand am ER zeigte sich, dass das 60S-Ribosomprotein RPL26 durch UFM1 (Ubiquitin-Fold-Modifier 1), ein Ubiquitin-ähnliches Protein, kovalent modifiziert wird. Die genaue Rolle der UFMylierung bei der ER-Proteinqualitätskontrolle und ihre Wechselwirkung mit dem RQC-Apparat blieben jedoch bislang unklar. In dieser Arbeit schließe ich diese Forschungslücke, indem ich unvoreingenommene Proteomik mit biochemischen und zellulären Assays kombiniere. Die Proteomik UFMylierter Ribosomen zeigte, dass die RQC-Faktoren NEMF und LTN1 in einer vom Stillstand abhängigen Weise mit UFMylierten Ribosomen interagierten. Mithilfe der Zellbiologie konnte ich feststellen, dass im ER festsitzende Ribosomen – ähnlich wie zytosolische Ribosomen – von der E3-Ligase ZNF598 erkannt und anschließend vom ASC-1-Komplex gespalten werden. Wichtig ist, dass diese Schritte notwendige Voraussetzungen für die UFMylierung von RPL26 sind, bei der die UFM1-E3-Ligase die nach der Spaltung entstandenen 60S-Peptidyl-tRNA-Komplexe als kanonische Substrate erkennt. Die UFMylierung von RPL26 lockert die enge Wechselwirkung zwischen dem 60S-Peptidyl-tRNA-Komplex und dem Translokon und ermöglicht so den RQC-Komponenten den Zugang zu den angehaltenen Peptidketten. Im Einklang mit diesen Ergebnissen schwächt eine beeinträchtigte UFMylierung die Bindung von LTN1 an 60S-Peptidyl-tRNA-Komplexe, und der Abbau von entweder NEMF oder LTN1 führt zur Anreicherung von UFMylierten Ribosomen, was die Annahme stützt, dass diese beiden Mechanismen auf demselben Signalweg wirken und eine direkte Verbindung zu post-split Ribosomen-Zwischenprodukten herstellen. Insgesamt hat meine Arbeit gezeigt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen dem RQC und der UFMylierung für die Beseitigung blockierter Ribosomen am ER notwendig ist, wodurch die zelluläre Proteinhomöostase gesichert wird.
The comparison of adopter and non-adopter sample reveals three potential adoption inhibitor, security, data privacy, and portability, which underlines the importance of the technical and security perspectives for research investigating the adoption of technology.
Nattakarn Phaphoom, Xiaofeng Wang, S. Samuel et al.· Journal of Systems and Softw...· 111 citations· ⚡8
This study investigates how Lean internal startup facilitates software product innovation in large companies and identifies its enablers and inhibitors, and shows the potential of the method-in-action framework to investigate the Lean startup approach in non-startup context.
Henry Edison, Nina M. Smørsgård, Xiaofeng Wang et al.· Journal of Systems and Softw...· 78 citations· ⚡6
This paper highlights the challenges to conduct proper affect-related studies with psychology, provides a comprehensive literature review in affect theory, and proposes guidelines for conducting psychoempirical software engineering.
D. Graziotin, Xiaofeng Wang, P. Abrahamsson· SSE@SIGSOFT FSE· 56 citations· ⚡4
This study conducts a multiple case study on twenty European software startups and proposes a prototype-centric learning model in early stage software startups, and identifies factors that occur as barriers but also facilitators for prototyping in earlystage software startups.
Anh Nguyen-Duc, Xiaofeng Wang, P. Abrahamsson· International Conference on...· 44 citations· ⚡5
It is demonstrated that linker-free PROTACs can outperform traditional designs, marking a paradigm shift in PROTAC development for targeted protein degradation.
Pinal, a 16-billion-parameter foundation model that produces protein candidates from natural-language functional descriptions, supports natural language as a high-level interface for candidate generation in protein design, enabling programmable exploration with reduced reliance on manually specified structural or seque...
A new machine-learning framework aims to improve the success rate of computational protein design while moving away from results that reproduce sequences found in nature.