Kardiotoxizität der häufigsten onkologischen Therapien: Mechanismen, Risikostratifizierung und Management
Die kontinuierliche Weiterentwicklung moderner onkologischer Therapien hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer deutlichen Verbesserung der Überlebensraten von Patienten mit einer Krebserkrankung geführt. Parallel dazu rücken therapieassoziierte Nebenwirkungen zunehmend in den Fokus, insbesondere kardiovaskuläre Komplikationen. Diese stellen eine klinisch relevante Herausforderung dar, da sie die Prognose sowie den klinischen Verlauf der Betroffenen erheblich beeinflussen können. Vor diesem Hintergrund hat sich die Kardioonkologie als interdisziplinäres Fachgebiet etabliert, das die Prävention, Früherkennung und Behandlung kardiovaskulärer Nebenwirkungen im Rahmen onkologischer Therapien zum Ziel hat. Die enge Zusammenarbeit zwischen Onkologie und Kardiologie bildet hierfür die Grundlage einer modernen, patientenzentrierten Versorgung.